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„Wir sehen die Dinge nicht so wie sie sind, wir sehen sie so, wie wir sind” (Anaïs Nin)
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Dieses Bild spiegelt die systemische Grundhaltung. Alle Menschen - egal ob groß oder klein - konstruieren sich ihre Wirklichkeit nach ihren persönlichen Erfahrungen. Andere Menschen sehen aber oft nur einen Ausschnitt von der Wirklichkeit einer Person. Und jeder bewertet nach seiner derzeitigen Position, nach seinen Erfahrungswerten. Das führt meist zu zwischenmenschlichen Herausforderungen. Vor allem in Familien, in Beziehungen oder am Arbeitsplatz.

Jedoch: schon eine kleine Veränderung kann vieles bewirken. Neue Sichtweisen entstehen aber nur, wenn Menschen ihre Position verändern. Das ist manchmal schwer, aber nicht unmöglich. Veränderung ist erlernbar!

Systemisches Menschenbild
Was ist systemische Beratung, bzw. Therapie ?

Die systemische Therapie ist ein Richtlinienverfahren - das heißt, es ist eine rechtlich anerkannte Therapieform, die wissenschaftlich evaluiert ist.

Es ist eine lösungsorientierte, aktive Form der Beratung, bzw. der Therapie, die Gesundheit und Krankheit, sowie die Lebensqualität eines Menschen im Zusammenhang mit den relevanten Beziehungen und Lebenskonzepten sieht.

Meine Arbeitsweise: hypno-systemisch​

Im hypno-systemischen Ansatz werden zwei Verfahren miteinander kombiniert: Hypnotherapie und systemische Therapie:

  • Hypnose bzw. Tranceinduktion ist eine sehr effektive Methode, um positives Selbsterleben nachhaltig und neurologisch fundiert zu unterstützen,

  • bei der systemischen Therapie werden die Systeme, die den Klienten umgeben, in den Lösungsprozess mit einbezogen. Egal, ob dabei ein soziales System vollständig anwesend ist oder nicht.


Durch bestimmte Gesprächstechniken und Visualisierungsprozesse wird das Entstehen von neuen und alten Ressourcen generiert, der Perspektivwechsel ermöglicht und Verständigung im System gefördert: im eigenen, inneren System oder/und in sozialen Systemen. Zum Einsatz kommen auch integrative Tools und Methoden aus anderen Therapieformen, die sich für den individuellen Sachverhalt als nützlich erweisen. 

Die Lösungsfokusierung in der Systemik sucht nach Neuem. Dennoch ist es auch wichtig dem Geworden-Sein genügend Raum zu bieten und den Blick zurück zu wagen, damit die Vergangenheit ihre Schwere verliert. 

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Ab wann Therapie?

Zunächst: die Methoden in Beratung und Therapie sind die gleichen. Eine Psychotherapie wird erst dann notwendig, wenn

 

  • schwere psychische Auffälligkeiten mit meist körperlichen Symptomen,

  • sowie akute

  • oder chronische Belastungen eine intensivere Bearbeitung benötigen.

 

D.h. der Unterschied liegt i.d.R. in der Dauer und Häufigkeit der Sitzungen. Manche Störungsbilder behandle ich nicht, bzw. nicht ohne psychiatrische Beteiligung. Dies lässt sich meist schon im Erstkontakt- bzw. Gespräch klären.


Mögliche körperliche Ursachen bzw. relevante Wechselwirkungen sollten immer bekannt sein, bzw. müssen exploriert werden (Anamnese, zusätzliche ärztliche Abklärung).

Ich berate Sie sehr gerne ausführlich darüber bei einem Erstgespräch. Infos zum Ablauf: hier

Warum ist das Selbsterleben (heute) so wichtig?

Die Einflüsse in dieser schnelllebigen, informationsüberladenen Zeit gefährden zunehmend unser Selbsterleben - der Kontakt zum Selbst scheint unterbrochen oder in Krisensituationen gefährdet zu sein. Selbstwahrnehmung und Kommunikation - also wie wir mit uns selbst oder anderen reden und interagieren - hat dabei einen hohen Stellenwert.

 

Aus hypnosystemischer Sicht wird inneres Erleben, also das, was jeder individuell als Wirklichkeit wahrnimmt, sekündlich neu erzeugt. Es ist ein fortwährend andauernder Prozess. Unwillkürliche gedankliche und körperliche Prozesse steuern dabei aktiv das Erleben von Wahrnehmung und Wirklichkeit.

 

Deshalb wird in der hypnosystemischen Arbeit der Mensch in seinem individuellen Erleben und seinem erlebtem Hintergrund gesehen. Es ist möglich den Prozess der Selbstwahrnehmung positiv zu verändern. 

 

Es stellt sich die Frage: welche bewussten oder unbewussten Bedürfnisse und lebensgeschichtlichen Ereignisse und Systemfelder wirken auf das leidvolle Erleben? Und was könnte hilfreich sein, ein neues Erleben zu ermöglichen?

 

Verstehen kann man das Leben

oft nur rückwärts,

doch leben muss man es vorwärts.
(Sören Kierkegaard)

Ein gesundes Selbsterleben bedeutet:

  • das Erleben von innerer Stimmigkeit,

  • Wahrnehmungskontakt zu eigenen Empfindungen und Bedürfnissen

  • Gefühl eines flexiblen Erlebnisraumes mit Überblick, Sicherheit und Handlungsfähigkeit,

  • Fokussierung auf Ziel(e)  und die nächsten möglichen Schritte,

  • Wachheit und Anteilnahme auf innere und äußere Rückmeldungen

Bewusstwerdung des eigenen Selbsterlebens und ein für sich funktionierender Umgang damit ist Ziel in der hypnosystemischen Therapie.

Erfahren Sie mehr über Inhalte und Methoden der Systemik in meinem Blog:

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